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Wissenswertes

Verschiedene Saunaarten Teil 2

Ein Saunabad ist wohltuend und entspannend, doch welche Sauna Variante passt zu mir?

Dampfsauna
Verschiedene Saunaarten 2

Was ist eigentlich eine Dampfsauna?

In der Dampfsauna herrschen niedrige Temperaturen unter 50°C. Höhere Temperaturen würde der Körper auch kaum aushalten, denn die Luftfeuchtigkeit ist mit bis zu 100% extrem hoch, ähnlich dem tropischen Regenwaldklima. Ein Aufguss findet in einer Dampfsauna nicht statt. Den Dampf erzeugt ein Generator in der Mitte der Sauna, um den herum die Sitzbank kreisförmig angeordnet ist. Durch den starken Nebel kann man seinen Sitznachbarn kaum erkennen. Es macht auch nicht wirklich Sinn, ein Handtuch mit hineinzunehmen, denn das wäre schnell durchnässt. Stattdessen gibt es einen Schlauch, mit dem jeder Gast seinen Sitzplatz abspritzen kann.

Besonders geeignet ist die Dampfsauna für Menschen mit Atemwegsproblemen, da der Dampf schleimlösend wirkt und Lungen und Nebenhöhlen befreit. Auch Rheumatiker empfinden die hohe Luftfeuchtigkeit oft als angenehm.

Kauftipp der Redaktion*

Schwedische Sauna

Die Schweden verbinden das Saunieren gerne mit dem Baden. Nach dem klassischen Saunagang bei 80 bis 100°C in einer Blockhütte (siehe finnische Sauna) springen sie zur Abkühlung in ein kaltes Becken, eine Tonne, einen See – auch wenn sie hierfür erst einmal in Loch in die vereiste Oberfläche des Gewässers schlagen müssen – oder einfach in den Schnee, mit dem sie sich dann abreiben. Dann kommt der Höhepunkt, der die schwedische Art des Saunabadens ausmacht: Baden in einer mit ca. 45°C heißem Wasser gefüllten speziellen schwedischen Badetonne.

Die schwedische Sauna zeichnet sich also insbesondere durch schnelle Temperaturwechsel aus. Bemerkenswert ist auch, dass das Saunabad für die Schweden ein Gemeinschaftserlebnis ist, bei dem man sich mit einer größeren Gruppe von Leuten trifft, um miteinander zu plaudern und gemeinsam Spaß zu haben, wenn auch nach Geschlechtern getrennt.

Mobile Sauna

Die mobile Sauna (auch: tragbare Sauna, portable Sauna) hat, wie die meisten Saunaformen, ihren Ursprung im hohen Norden. In Sibirien badet man gerne im Eis, benötigt dann aber auch eine Möglichkeit, um sich aufzuwärmen. Hier kommen mobile Saunazelte zum Einsatz.

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Bakterien und Keime in der Sauna

Eine mobile Sauna ist somit ein spezielles Zelt mit Ofen, das sich dadurch auszeichnet, dass man es überallhin mitnehmen oder auch zu Hause verwenden kann. Es gibt darin einen Dampf-Ofen, der Temperaturen von bis zu 100°C ermöglicht. Gibt man Wasser hinein, fängt es innerhalb kürzester Zeit an zu dampfen. Wer den Dampf nicht so mag, kann es auch bei der Wärme belassen. Auch bei der mobilen Sauna ist es möglich, durch Zugabe von ein paar Tropfen eines ätherischen Öles einen ganz eigenen Duft zu erhalten.

Kauftipp der Redaktion*

Eine Salzsauna ist eine milde Sauna von etwa 60°C bei 15-prozentiger Luftfeuchtigkeit. Die niedrigen Temperaturen belasten den Kreislauf nicht so stark wie andere Saunaformen, man kommt aber trotzdem gehörig ins Schwitzen, denn die salzhaltige Luft wirkt schweißtreibend. Produziert wird die Luft von speziellen Salzsteinen, mit denen die Wände ganz oder teilweise verkleidet sind. Das wirkt besonders wohltuend auf den Körper.

Die beruhigende Wirkung einer Salzsauna

Menschen mit Erkrankungen der Atemwege und Asthmatikern wird oftmals der Besuch einer Salzsauna empfohlen, denn Salz beruhigt die Schleimhäute. Wie bei einem Urlaub am Meer befreit die salzhaltige Luft die Bronchien und die Nasen und das Atmen fällt wieder leichter. Werden die Salzkristalle an den Wänden erwärmt, entstehen negativ geladene Ionen, die Bakterien und Viren entgegenwirken sollen, was wiederum die Krankheitsanfälligkeit des Körpers herabsetzt. Auch die Haut kann von der Salzsauna profitieren. Manche Saunen bieten sogar ein Salzpeeling an, das die Haut reinigt und wunderbar weich macht. Hierfür eignet sich das sogenannte Himalayasalz ganz besonders gut, aber auch grundsätzlich jede andere Salzsorte. Vorsicht bei Schilddrüsenproblemen und Bluthochdruck!

Erdsauna

Als ursprünglichste Form des Saunierens gilt die Erdsauna, eine komplett in die Erde vergrabene Sauna. Früher war das einfach ein Loch in der Erde mit Steinen oder Holzverkleidung an den Wänden und einer zugedeckten Öffnung. In den kalten Ländern Skandinaviens diente die Erdsauna gleichzeitig als Wohnung vieler Bauern.

Heute wird für die Erdsauna eine große steinerne Wanne in die Erde eingelassen oder die Wände werden gefliest, darüber kommt ein Holzhaus. Die Temperaturen liegen zwischen 90 und 110°C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 9 bis 20% sehr gering. Der Saunaofen steht typischerweise in der Saunamitte und wird traditionell mit Holz befeuert. Im Gegensatz zu früheren Zeiten gibt es heute einen Rauchabzug. Aufgüsse sind möglich, fallen aber, sofern es sie überhaupt gibt, eher mild aus.

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Mit Herpes in die Sauna?

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