Sauna Ratgeber

Die besten Saunasteine für die Heimsauna

Ohne Steine geht in der Sauna nichts

Saunasteine für ein optimales Saunaerlebnis

Ohne Steine geht in der Sauna nichts. Sie nehmen die Wärme des Ofens auf und geben sie in den Raum ab. Beim Aufguss schlägt dann die richtig große Stunde für die Steine: Sie werden mit Wasser übergossen, zischen und sorgen dafür, dass es heiß wird. Da ist klar, dass Sie gute Saunasteine brauchen. Immerhin werden hohe Anforderungen an dieses Naturprodukt gestellt. Wir erklären Ihnen alles Wichtige zu diesem Thema. Außerdem verraten wir Ihnen die besten Produkte auf dem Markt.

So ist ein guter Saunastein beschaffen

Schauen wir uns einmal an, was den Saunasteinen genau widerfährt: Sie werden mit Wasser übergossen. Das bringt einen enormen Temperaturunterschied mit sich. Schließlich haben sich die Steine in der Luft der Sauna aufgeheizt, das Wasser hat aber maximal normale Raumtemperatur. Für das Material ist dieser Wechsel eine große Belastung. Auch wenn der Stein hart ist, dehnt er sich in der Hitze ein bisschen aus. Wird es kälter, zieht er sich zusammen. Da besteht die Gefahr, dass die Oberfläche bricht. Sonderlich flexibel ist die naturgemäß nämlich nicht.

   

Daher sollten Sie darauf achten, Steine mit einem geringen Ausdehnungskoeffizienten zu kaufen. Zudem ist es wichtig, dass die Mineralien ein bisschen elastisch sind. Gummisteine werden Sie freilich nicht finden. Aber es gibt Sorten, die dehnbarer sind als andere. Außerdem sollte der Stein keine scharfen Kanten entwickeln und nicht splittern. Ansonsten könnte es gefährlich werden.

Hinzu kommt, dass es die Saunasteine fortwährend mit Feuchtigkeit zu tun haben. Deswegen ist es wichtig, dass sie beständig gegenüber Verwitterungen sind. Eine Sache, an die Sie wahrscheinlich noch nicht gedacht haben, ist, dass Aufgusswasser immer ein bisschen Kohlensäure enthält. Geschmacklich macht sich das nicht bemerkbar, verhindern können Sie das genauso wenig. Diese Säure wird aggressiv auf den Stein einwirken. Deswegen sollte die Oberfläche gegen diese Angriffe möglichst resistent sein. Zudem sollten die Steine nicht porös sein. Sonst könnte das Wasser ins Innere eindringen.

   

Diese Steine eignen sich besonders gut

Das war jetzt ziemlich viel Theorie. Sicher fragen Sie sich jetzt, welches Gestein all diese Anforderungen erfüllt. Der Klassiker ist immer noch Granit, besonders Silikate und Oxide. Aber auch Diorit, Feldspat, Gebbro, Pyroxen, Olivin und Peridotit sind uneingeschränkt zu empfehlen. All diese Mineralien speichern Wärme sehr effizient. Außerdem zeichnen sie durch ihre homogene Oberfläche und eine gewisse Elastizität aus.

   

Achten sie beim Kauf das die Saunasteine vorgewaschen sind, damit wird das Verbrennen von Dreck und Schwebstoffe verhindert. Idealerweise haben die Saunasteine eine Größe von 5-10 cm. Je größer die Steine, desto länger wird die Wärme darin gespeichert. Das spart auf Dauer Stromkosten und die Lebensdauer der Steine steigt erheblich.

Wann brauche ich neue Saunasteine

Sicher haben Sie zu Ihrem Ofen direkt einen Satz Steine gekauft. Bisweilen gibt es beides ja sogar im Set. Da stellt sich vielen die Fragen, wann neue Saunasteine her müssen. Das ist übrigens auch bei den besten Exemplaren irgendwann der Fall. Diesen Belastung hält keiner auf die Dauer stand. Wenn Sie die ersten Risse und Bruchstelle entdecken, ist es höchste Zeit, zu handeln. Aber achten Sie nicht nur auf die oberste Schicht. In regelmäßigen Abständen sollten Sie alle Ihre Steine genau unter die Lupe nehmen. Das sollten Sie spätestens nach einem halben Jahr zum ersten Mal machen. Wenn Ihre Sauna täglich für mehrere Stunden in Betrieb ist, müssen Sie sogar monatlich nachsehen. Sie können sich an dieser Stelle an einer Faustregel orientieren: Etwa alle 100 Saunagänge muss nachgeschaut werden.

   

Steine richtig pflegen und stapeln

Wenn Sie lange Freude an Ihren Saunasteinen haben möchte, ist die richtige Schichtung entscheidend. Ordnen Sie diese nach ihrer Größe an. Die kleinen Steine kommen dabei nach unten, die großen Saunasteine nach oben. Sie können sich das wie bei einer umgedrehten Pyramide vorstellen. Außerdem dürfen nie alle Heizelemente mit Steinen bedeckt sein. Sonst kann die Luft nicht mehr im Raum zirkulieren. Sie sollten beim Anordnen darauf achten, dass die Steine möglichst lose aufeinander liegen. Ansonsten würde das Material noch mehr belastet werden.

Damit Sie nur selten neue Steine kaufen müssen, braucht es auch die richtige Pflege. Sobald die ersten Ablagerungen auf den Steinen zu sehen sind, müssen Sie handeln. Dafür brauchen Sie lediglich klares Wasser und eine Bürste. Reinigen Sie damit die Steine einzeln und sorgfältig. Wann Sie genau ran müssen, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt entscheidend von den Zusätzen ab, die Sie für Ihre Aufgüsse benutzen.

 

Die besten Saunasteine für deine Sauna

WelaSol Aufguss Saunasteine 

 

Weigand Finnische Saunasteine 

 

Eliga Aufgusssteine aus Olivin-Diabas

 

Harvia Saunasteine

 

   

Anzeige

expert.de

Deutsche Diabas Saunasteine

 

Dampfsteine aus Speckstein

 

ERFAHRE MEHR ÜBER
Kann man Saunasteine reinigen?
ERFAHRE MEHR ÜBER
Wenik-Aufguss in der Sauna
ERFAHRE MEHR ÜBER
Der Sauna Aufguss
ERFAHRE MEHR ÜBER
Medizinische Aufgüsse in der Sauna

 

Auch sehr interessant

 

*Letzte Aktualisierung am 10.08.2020 um 07:47 Uhr / Affiliate Links / Bilder & Texte von der Amazon Product Advertising API. Preise ohne Gewähr.

Anzeige

HUAWEI