Was passiert mit unserem Körper in der Sauna?

Ein Saunabesuch kann wesentlich zur körperlichen und geistigen Entspannung beitragen und stärkt bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem. Was die Sauna außerdem für Vorteile bietet und worauf Sie beim Saunabesuch achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Ein Saunagang und seine zehn positiven Wirkungsweisen auf den Körper

Ein Saunagang und seine zehn positiven Wirkungsweisen auf den Körper

Was passiert mit unserem Körper in der Sauna? Finnland ist das Mutterland der Sauna. Auf 5,5 Millionen Einwohner kommen schätzungsweise 3,3 Millionen private Saunen. Für die Finnen gehört der Saunagang zum alltäglichen Leben dazu. Sie wissen intuitiv, was gut für ihren Körper ist. Aber auch in Deutschland wird das Saunieren immer beliebter. Nach einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2020 gehen ungefähr 27 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig in die Sauna. Obwohl die Mehrzahl der Befragten angibt, dass sie in erster Linie aus Entspannung in die heißen Holzhäuser gehen, sind die positiven Wirkungen für den Körper weitaus vielfältiger.

1. Sauna sorgt für ein gesundes Wohlbefinden

Wer sich den heißen Temperaturen einer Sauna aussetzt, empfindet oftmals ein Gefühl der Entspannung. Aber woher kommt das? Studien haben gezeigt, dass Saunieren die Ausschüttung der Glückshormone Serotonin und Endorphin steigert und damit ein Gefühl der Euphorie auslöst. Damit kann ein regelmäßiger Saunagang bei der Behandlung depressiver Verstimmungen unterschützend wirken.

2. Sauna stärkt das Immunsystem

Es ist kein Mythos: Saunieren stärkt das körpereigene Abwehrsystem. In der Sauna erwärmt sich die Hautoberfläche um 3 bis 10 Grad. Gleichzeitig erhöht sich die Körperkerntemperatur wie bei einem leichten Fieber um 1 bis 2 Grad. Dadurch werden Bakterien und Krankheitserreger erst angegriffen, dann eliminiert. Zudem sorgen Interleukinen als Botenstoffe dafür, dass Abwehrzellen aktiviert werden.

3. Sauna kurbelt das Herz-Kreislauf-System an

Sobald das Wechselspiel aus Hitze und Kälte richtig zelebriert wird, ergeben sich positive Effekte für das eigene Herz-Kreislauf-System. Das bedeutet in der Praxis: Erst 10 bis 15 Minuten richtig in der heißen Holzhütte schwitzen und anschließend eiskalt abduschen. Bei der Wärme in der Sauna werden die Blutgefäße geweitet, mit der Kälte ziehen sie sich dann wieder zusammen. So wird das Herz-Kreislauf-System angekurbelt.

4. Sauna entschlackt den Körper

Wer sich in einem Raum über 60° Grad Celsius aufhält, der schwitzt. Logisch! Durch den vermehrten Schweißausstoß werden Giftstoffe auf eine natürliche Art und Weise ausgeschieden. Der Körper entschlackt. Es tritt wie beim Fasten eine heilsame Wirkung für den Körper ein.

5. Sauna kurbelt den Stoffwechsel an

Wenn der Körper für einen Zeitraum von 10 bis 15 Minuten Hitze ausgesetzt ist, wird er in einen für den Körper positiven Stresszustand gebracht. In der Folge ist unser Organismus in der Lage rund 40 % mehr zu verstoffwechseln als üblich. Der eigene Körper arbeitet auf Hochtouren.

6. Sauna verbessert das Hautbild

Während eines Saunagangs werden die Blutgefäße erweitert, die Haut unseres Körpers stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. Mit der Abkühlung verengen sich die Gefäße – ein sehr gutes Training. Die Haut zeigt sich frisch und rosig. Zusätzlich entfernt ein Saunagang abgestorbene Hautschüppchen. Die Poren werden gereinigt. Nicht zu vergessen: Die Luftfeuchtigkeit in der Sauna, sie beugt trockener Haut vor. Damit trägt sie zu einem verjüngenden Hautbild bei. Auch für Menschen mit Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne oder Neurodermitis kann Saunieren Symptome lindern.

7. Sauna entspannt die Muskeln

Wer intensiv trainiert, läuft Gefahr einen Muskelkater zu erhalten. Saunieren kann dem vorbeugen, denn die Wärme fördert den Abtransport der lästigen Milchsäure, die den Muskelkater verursacht. Außerdem sorgt die rege Durchblutung der Muskeln während eines Saunaganges für eine allgemein entspannende Wirkung.

8. Sauna verbessert die Atmung

Das tiefe Durchatmen in der Hitze trainiert unsere Atemorgane. Es wird das Fassungsvermögen von Luft in der Lunge verbessert. Außerdem sorgt die feucht-heiße Luft in der Sauna dafür, dass die Schleimhäute stärker durchblutet werden. Hiervon profitieren insbesondere Menschen, die an chronischer Bronchitis oder Asthma leiden.

9. Sauna hilft gegen Schlafstörungen und Kopfschmerzen

Wie bereits erwähnt, erhöht der Gang in die Sauna den Serotoninspiegel im Körper. Das sorgt nicht nur für gute Laune, sondern verbessert auch den Schlaf. Zudem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Menschen in wärmeren Ländern seltener von Kopfschmerzen betroffen sind. Einen vergleichbaren Effekt hat der Saunagang – er lindert ebenfalls die Schmerzen.

10. Sauna beugt präventiv Schlaganfällen und Demenz vor

Langzeitstudien sollen gezeigt haben, dass regelmäßiges Saunieren das Risiko an Demenz zu erkranken, signifikant senkt. Gleiches gilt wohl auch für die Gefahr an Schlaganfällen zu erleiden.

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*Letzte Aktualisierung am 31.07.2021 um 00:44 Uhr / Affiliate Links / Bilder & Texte von der Amazon Product Advertising API. Preise ohne Gewähr.