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So geht Sauna in Corona-Zeiten

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Saunabaden in den Zeiten von Corona

Die Pandemie mit dem Coronavirus stellt alle Bürger vor neue und ungewohnte Herausforderungen, auch Saunagänger sind davon weitreichend betroffen. Durch die amtlichen Bestimmungen und Verordnungen waren Saunagänger in der Zeit seit Ausbruch der Pandemie in vielfacher Weise am gewohnten Saunagang gehindert. In der Phase des sogenannten Lockdowns waren öffentliche Saunabäder aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr komplett geschlossen.

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Einhaltung der Abstandsregeln

Die Sauna ist als Nacktbereich mit hohem Feuchtigkeitsanteil ein Ort, an dem sich Bakterien und andere Krankheitserreger schnell vermehren könnten. Deshalb ist auch in normalen Zeiten die Beachtung von Hygieneregeln vor und auch nach jedem Saunagang so wichtig. Die Pandemie mit dem Corona Virus hat die Lage aber zusätzlich verschärft, denn dieses Virus gilt als hochansteckend und in einem Saunabereich ist es naturgemäß nicht immer möglich, Abstandsregeln so einzuhalten, um eine Infektion mit diesem gefährlichen Virus jederzeit ausschließen zu können.

   

Verhaltensregeln und Umgang mit Corona

Mit dem Rückgang des sogenannten R-Wertes, also des Grades der Ansteckung von Mensch zu Mensch, haben die Bundes- und die Länderregierungen die Regeln zur Benutzung von öffentlichen Saunaanlagen wieder gelockert. Zum weiteren Verlauf der Pandemie mit dem Coronavirus können aber selbst Fachleute wie Virologen nicht immer konkrete Aussagen treffen. Deshalb müssen Saunabesucher auch immer damit rechnen, dass die Regeln wieder verschärft werden oder der Besuch von Saunen wieder ganz untersagt werden kann.

Maskenpflicht in der Saunaanlage

Öffentliche Saunabäder, die mittlerweile wieder geöffnet haben, lassen immer nur eine bestimmte Anzahl von Menschen eintreten, um so die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten. Auch existiert in Saunabädern vielerorts die Maskenpflicht, was für Saunagänger im Nassbereich als besonders unangenehm empfunden wird. Dennoch gibt es viele wissenschaftliche Hinweise darauf, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes die Ansteckung von Mensch zu Mensch mit dem Coronavirus stark eindämmen kann.

   

Das Coronavirus wird nicht so einfach verschwinden

Wer jetzt, in Coronazeiten, ein öffentliches Saunabad betritt, wird feststellen, dass Vieles nicht mehr so ist, wie es vorher einmal war. Mit dem Abebben der Pandemie geht es zwar wieder in Richtung Normalität, doch das Virus wird nicht einfach verschwinden, und deshalb auch Saunagänger wahrscheinlich noch lange Zeit beschäftigen. Inwieweit die gesetzlichen Vorgaben, wie sie für öffentliche Saunabäder geregelt sind, auch im privaten Raum umgesetzt werden müssen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Beim Betreiben einer privaten Saunaanlage gelten deshalb jeweils die örtlichen Erlasse der Behörden.

   

Schutzregeln und Hinweisschilder beachten

Um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen und keinen Fehler zu machen, sollten die geltenden Schutzregeln auch bei Privatsaunen unbedingt beachtet werden. Im Zweifelsfall oder bei Unsicherheiten ist es auch nützlich, bei den örtlichen Behörden oder Gesundheitsämtern nachzufragen. Es gelten beim Saunieren die bereits bekannten Coronaregeln, nämlich begrenzte Besucherzahlen und Abstand halten. Wie viele Gäste eine Saunakabine betreten dürfen, hängt auch von deren Größe ab. In öffentlichen Saunen müssen jeweils Hinweisschilder angebracht werden, wie viele Menschen in eine Sauna maximal hinein dürfen.

Kommunikation in der Sauna

Wer sich nach dem Saunagang im Schwimmbecken einer Anlage abkühlen möchte, muss die Abstandsregel einhalten. Auch bei heißen Außentemperaturen macht Saunieren Spaß, denn es geht ja auch um Entspannung und nicht nur ums Schwitzen. Wegen der Abstandsregel in Coronazeiten kommt vielen Saunagängern die sonst vertraute Gemütlichkeit viel zu kurz. Sich an einen Tisch zu setzten ist wie Vor-Coronazeiten nicht mehr ohne Weiteres möglich und wenn dann nur mit Abstand und mit Maske. Zeitungen sind vielerorts weggeräumt worden, die Belüftung wurde auf ein Maximum eingestellt und das liebgewonnene Bistro ist verwaist. Das kommunikative und verbindende Element von Saunabesuchen ist seit der Corona Pandemie fast vollständig verschwunden.

   

Maximale erlaubte Besucherzahlen

Nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern ist zugelassen. Und so kann es natürlich auch passieren, dass Besucher vor der Eingangspforte einer Sauna stehen und keinen Einlass mehr finden, weil die maximale Besucheranzahl schon erreicht wurde. Dann heißt es entweder abwarten oder gleich wieder den Rückweg antreten. Aufgüsse finden in den meisten Saunen jedenfalls auch zur Corona Pandemie statt, allerdings nicht so wie gewohnt. Denn die amtlichen Vorschriften verbieten das Wedeln unmittelbar nach dem Aufguss. Doch gerade dieses Wedeln ist für viele Saunafreunde ein Höhepunkt der Entspannung. Wie lange sie darauf werden verzichten müssen, lässt sich ebenfalls nur schwer vorhersagen. Ohne das vertraute Wedeln wird der Aufguss oft als heißer empfunden, da die Haut brennt. Besonders Anfänger haben damit so ihre Probleme.

Langfristige Veränderungen für Saunabesucher

Wie sich die Corona Pandemie letztendlich aus epidemiologischer Sicht entwickelt, kann niemand seriös vorhersagen. Und deshalb kann es auch, was das Saunieren angeht, nur ein allmähliches Herantasten an alte, gewohnte Zeiten geben. Und so bleibt nur abzuwarten, wie es in der kommenden Winterperiode sein wird, wenn erfahrungsgemäß wieder mehr Menschen in die Sauna gehen möchten.

Mögliche Regelungen der Saunabetreiber

Die meisten Saunabetreiber sind jedoch auf viele Eventualitäten und Szenarien vorbereitet. So könnten beispielsweise Besitzer von Jahreskarten bevorzugt behandelt oder eine Ampel am Drehkreuz installiert werden, um Abstände und Einlasszahlen verlässlich zu regeln. Jahreskartenbesitzer erhalten vielerorts auch eine Gutschrift über mindestens 4 Monate, in denen Coronabedingt kein einziger Saunabesuch möglich gewesen ist.

 

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