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Trotz Inkontinenz in die Sauna

Wie kann man trotz Inkontinenz in die Sauna gehen?

Wie kann man trotz Inkontinenz in die Sauna gehen?

Harninkontinenz ist keine Krankheit, sondern der Verlust der Blasenkontrolle. Meist tritt es mit zunehmendem Alter auf oder direkt nach einer Geburt. Durch einfache Änderungen des Lebensstils können die meisten Menschen diese Beschwerden lindern oder sogar die Harninkontinenz stoppen. Wir haben einige Fakten für Sie zusammengestellt.

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Trotz Inkontinenz in die Sauna? Wenn Sie sich diese Frage stellen, sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Informationen rund um dieses Thema. Zunächst einmal die gute Nachricht: Ja, Sie dürfen auch dann in die öffentliche Sauna, wenn Sie an Inkontinenz leiden. Schließlich müssen auch die anderen Gäste dann und wann einmal zur Toilette gehen. Zumindest in Deutschland müssen aber die üblichen Hilfsmittel, wie die Inkontinenzhose, draußen bleiben. Hierzulande ziehen alle blank in den Schwitzhütten. In den meisten Betrieben ist das sogar ein Muss. Trotzdem steht einem entspannenden Saunatag nichts im Wege. Sie müssen lediglich einige Dinge beachten.

   

Alles wahrscheinlich halb so schlimm

Wenn Sie an Blasenschwäche leiden, fürchten Sie vielleicht, dass Sie es in der Saunaanlage nicht mehr rechtzeitig zur Toilette schaffen. Wahrscheinlich ist es aber so, dass Sie weit weniger Harndrang spüren als sonst. Schließlich werden Sie den Tag über stark schwitzen und verlieren ziemlich viel Flüssigkeit über die Haut. Je nachdem, wie stark Ihre Inkontinenz ist, werden Sie unter Umständen keinerlei Einschränkungen erleben. Aber selbst dann, wenn Ihre Blasenschwäche sehr stark ausgeprägt ist, müssen Sie auf einen entspannten Saunatag nicht verzichten. In den meisten Anlagen gibt es sehr viele Toiletten. Selten müssen Sie weit laufen. Sehen Sie sich vorher im Bad um und prägen Sie sich die Standorte genau ein.

Immer ein Saunahandtuch unterlegen

In Deutschland gilt in der Sauna eine eiserne Regel: kein Schweiß auf Holz. Die sollten Sie sowieso immer beherzigen. Wenn Sie aber an Inkontinenz leiden sollten Sie wirklich immer auf einem Tuch sitzen. Sonst kann sich leicht der eine oder andere Tropfen auf den Liegestuhl oder die Saunabank verirren. Für Frauen gibt es da sogar sehr modische Lösungen: das Hamamtuch oder das Wickeltuch. Mit diesem Accessoire sind Sie in der Sauna in bester Gesellschaft. In ganz schweren Fällen können Sie mit den Tüchern auch zur Not eine Inkontinenzhose verdecken. Denken Sie aber daran, dass die Außenseite dieses Hilfsmittels aus Kunststoff gefertigt ist. Das könnte schmelzen.

   

Hygiene ist A und O

Wer an Inkontinenz leidet, läuft auch Gefahr, rasch eine Blasenentzündung zu entwickeln. Schließlich sind die harnableitenden Organe ohnehin geschädigt. Deswegen sollten Sie nach dem Saunagang nicht nur um der Erfrischung Willen duschen. Bakterien und Keime können sich auch dann festgesetzt haben, wenn Sie die ganze Zeit über auf einem Tuch saßen.

   

Vergessen Sie das Trinken nicht

Wer an Inkontinenz leidet, neigt dazu, weniger zu trinken. Schließlich schwingt die Angst vor dem plötzlichen Harndrang bei jedem Schluck mit. In der Sauna ist das aber gefährlich. Ihr Körper verliert mit jedem Schweißtropfen Flüssigkeit. Die muss wieder aufgefüllt werden. Also greifen Sie zu Wasser oder Tee. Vor dem nächsten Saunagang können Sie ja sicherheitshalber der Keramikabteilung einen Besuch abstatten.

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