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Sauna Tipps

Aufguss in der Sauna

So gelingt der perfekte Saunaaufguss. Zelebrieren Sie Ihren eigenen Saunaaufguss.

Aufguss in der Sauna 2
Aufguss in der Sauna 2

Anleitung für einen perfekten Sauna-Aufguss

Aufguss in der Sauna. Für viele Saunagäste stellt der Aufguss den Höhepunkt eines Saunagangs dar. Aus gesundheitlichen Gründen sind Aufgüsse eigentlich nicht notwendig. Das Wechselspiel von heißen und kalten Reizen kurbelt effektiv unseren Stoffwechsel an und aktiviert das Immunsystem. Der starke Hitzereiz, der bei einem Saunaaufguss entsteht, hat keinen zusätzlichen, gesundheitsfördernden Effekt.

Warum finden Aufgüsse bei den Saunabesuchern trotzdem so großen Anklang? Die Art und Weise, wie sie in öffentlichen Saunaanlagen zelebriert werden, bietet eine willkommene Abwechslung und macht einfach Spaß. Viele Saunabesitzer möchten auch zu Hause dieses Vergnügen nicht missen. Die folgende Anleitung soll als Orientierung dienen, damit Sie einen Saunaaufguss richtig durchführen können.

Was benötigt man für einen Aufguss?

Voraussetzung für das Aufgießen in der eigenen Sauna ist ein geeigneter Saunaofen mit Saunasteinen. Um den Aufguss stilecht zu zelebrieren, empfiehlt sich die Anschaffung eines Aufgusseimers, einer Schöpfkelle und der Aufgussmittel mit dem gewünschten Saunaduft.

Wodurch entsteht der starke Hitzereiz bei Aufgüssen?

Der entscheidende Faktor bei einem Aufguss ist die Temperatur der Saunasteine. Sie müssen mindestens 300 Grad heiß sein, damit das Wasser nach dem Aufgießen innerhalb kürzester Zeit vollständig verdampft und nicht langsam verkocht. Dadurch erhöht sich kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit in der Sauna und es treten zwei unterschiedliche Effekte auf. Einerseits kondensiert der heiße Wasserdampf auf der Haut der Aufgussteilnehmer und gibt dabei die Wärme wieder ab, die bei der Verdunstung aufgenommen wurde.

Die zweite Wirkung entsteht durch das Wedeln mit dem Saunatuch. Normalerweise haftet immer eine dünne Luftschicht an unserer Haut, die den Körper zusätzlich isoliert. Durch die schlagenden oder kreisenden Bewegungen mit dem Saunahandtuch wird diese Schutzschicht weggerissen. Als Folge kann die Hitze ungehindert auf den Körper einwirken.

Vor dem ersten Aufguss

Der Aufguss erfolgt in der Regel am Ende eines Saunagangs. Die Teilnehmer sollten mindestens fünf Minuten vorher in der Sauna Platz nehmen, damit sie bereits leicht schwitzen, wenn zum ersten Mal aufgegossen wird.

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Was ist ein Saunakilt?

Hinweis: Auf den oberen Saunabänken ist der Hitzereiz deutlich stärker spürbar als weiter unten. Wer noch keinen Aufguss erlebt hat, sollte sich deshalb auf eine der untersten Bänke setzen. Während des Aufgießens wird die Kabine normalerweise nicht verlassen. Wenn allerdings Kreislaufprobleme auftreten oder jemand sich plötzlich unwohl fühlt, sollte der Betreffende sofort nach draußen gehen. Um die Luftfeuchtigkeit in der Sauna nicht allzu sehr zu beeinträchtigen, wird die Saunatüre schnell geöffnet und sofort wieder geschlossen.

So führen Sie den Saunaaufguss richtig durch

Für die Durchführung eines Aufgusses gibt es keine festen Regeln. Am besten beginnen Sie vorsichtig und gießen zunächst mit wenig Wasser auf. Tasten Sie sich langsam an die richtige Menge des Aufgussmittels für Ihre Sauna heran.

Der erste Aufguss

Vor dem ersten Aufguss ist es wichtig, die Tür kurz zu öffnen und frische Luft hereinzulassen. Wenn alle Teilnehmer auf den Bänken Platz genommen haben, gibt man einige Tropfen des ausgewählten Saunadufts in den Aufgusseimer mit Wasser, rührt mit der Schöpfkelle um und schließt die Tür. Für den Aufguss werden langsam zwei bis drei Kellen Wasser auf den Saunasteinen verteilt. Nach etwa einer Minute fasst man das Saunahandtuch an einem Ende und lässt es wie ein Propeller über dem Kopf kreisen. Anschließend greift man das Tuch mit beiden Händen, hebt es bis über den Kopf und schlägt mehrmals in Richtung der Saunagäste.

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Die weiteren Aufgüsse

Nach einer kurzen Pause folgt sofort der zweite Aufguss. Man kann entweder denselben Saunaduft verwenden oder auf ein anderes Aufgussmittel umsteigen. Wie beim ersten Mal wird mit zwei bis drei Schöpfkellen Wasser aufgegossen und anschließend gewedelt.

Der dritte Aufguss ist in der Regel deutlich intensiver als die beiden vorherigen Aufgüsse. In einer öffentlichen Aufgusssauna wird meistens eine größere Menge Wasser verwendet und kräftiger mit dem Handtuch gewedelt. Einige Saunameister schlagen zusätzlich mit dem Saunatuch mehrmals in Richtung jedes einzelnen Aufgussteilnehmers.

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Warum soll man nicht nass in die Sauna gehen?

Anschließend abkühlen und entspannen

Wenn der letzte Aufguss beendet ist, können die Teilnehmer die Sauna verlassen oder bei Bedarf noch kurz nachschwitzen. Anschließend geht es hinaus an die frische Luft, um erst einmal „abzudampfen“. Wie im Anschluss an einen normalen Saunagang folgt nach dem Duschen eine Kaltwasseranwendung an den Beinen und eventuell ein Sprung in das eiskalte Tauchbecken. Jetzt heißt es eine Ruhepause von mindestens einer Stunde einzulegen, bevor der nächste Saunagang in Angriff genommen werden kann. Am besten wickelt man sich in einen Bademantel oder ein großes Saunahandtuch ein und entspannt auf einer Liege im Ruheraum.

Spezial-Aufgüsse

In Sauna- und Wellnessanlagen kommen häufig weitere Aufgussvarianten zum Einsatz. Wer nicht nur Ruhe und Entspannung sucht, sondern auch unterhalten werden möchte, kann an einem Eventaufguss teilnehmen. Mit Musik, speziellen Lichteffekten sowie einer künstlerischen Wedeltechnik beeindrucken die Saunameister ihr Publikum.

Zu den Spezial-Aufgüssen, die sich auch für die Sauna zu Hause eignen, gehören:

  • Salzaufguss und Zuckeraufguss (Salz oder Zucker als Hautpeeling)
  • Honigaufguss (Honig zum Einreiben der Haut)
  • Eisaufguss (Aufgießen mit Crash-Eis und Eisanwendung auf der Haut)
  • Meditationsaufguss mit Klangschalen
Lese auch: Mach mal, Sauna Aufguss
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*Letzte Aktualisierung am 23.02.2019 um 20:57 Uhr / Affiliate Links / Bilder & Texte von der Amazon Product Advertising API. Preise ohne Gewähr.

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