Was ist ein Tepidarium?

Das Tepidarium ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern war als lauwarmer Vorraum bereits den Römern bekannt. Als Entspannungsraum zum Stressabbau mit angenehmer Raumluft findet das Tepidarium aber auch heute viele Anhänger. Denn niedrige Luftfeuchtigkeit, angenehme Strahlungswärme und niedrige Temperatur sorgen für ein angenehmes Erlebnis. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und die Muskulatur tief entspannt.
Herz und Kreislauf werden durch das milde Klima kaum belastet

Herz und Kreislauf werden durch das milde Klima kaum belastet

Was ist ein Tepidarium? Anders als bei der herkömmlichen Sauna schont das milde Tepidariumklima nachweislich den Kreislauf. Milde Prozesse zur Entschlackung und Entgiftung im Organismus kommen in Gang. Bei längerem Aufenthalt entsteht ein leichtes künstliches Fieber, außerdem wird das Immunsystem unspezifisch stimuliert. Regelmäßige Besucher berichten daher über eine abnehmende Frequenz, beispielsweise bei Erkältungskrankheiten.

Typischerweise werden in dieser Art der milden Sauna Wärmestrahlen von Wänden, Bänken oder Wärmeliegen in die Raummitte abgegeben. Der Aufenthalt wird auch nach längerer Zeit immer noch als angenehm empfunden. Denn die Temperatur beträgt 35–41 Grad, was also in etwa der normalen Körpertemperatur entspricht.

Längerer Aufenthalt im Tepidarium schadet der Gesundheit nicht

Gleichzeitig ist die Luftfeuchtigkeit eher gering, aber höchstens mittelmäßig. Schon damals im alten Rom wurden zur Innenauskleidung häufig Stein oder Marmorfliesen verwendet. Das ist auch heute in vielen Saunaeinrichtungen immer noch gängige Praxis. Häufig sind die Betreiber auch bemüht, den Flair der uralten römischen Badekultur wieder aufleben zu lassen.

Bei vielen Gästen ist dies natürlich sehr beliebt. Hintergrund dieser milden Form des Saunabadens ist vor allem die ganzheitliche Entspannung. Die Erwärmung der Besucher erfolgt im Vergleich zur herkömmlichen Saunakabine nur sehr vorsichtig, ganz allmählich und langsam. Deshalb eignet sich der Besuch insbesondere auch für Menschen, denen der Besuch einer normalen Sauna, beispielsweise aus medizinischen Gründen, versagt bleibt.

Eine halbe Stunde Aufenthalt oder länger ist nicht ungewöhnlich

Um die Entspannungsprozesse zu optimieren und zu unterstützen, läuft in vielen Tepidarien angenehme Hintergrundmusik. Es ist also ohne Weiteres möglich, sich 30 Minuten oder sogar länger, darin entspannt aufzuhalten. Es ist durchaus üblich, sich vielleicht mit anderen Gästen oder Freunden etwas zu unterhalten oder sogar ein Buch zu lesen.

Aus gesundheitlicher Sicht und zur Prävention kann der Besuch bis zu dreimal in der Woche empfohlen werden. Als besonders milde Sauna gilt diese Art der sanften körperlichen Erwärmung grundsätzlich für jedermann geeignet. Kontraindikationen, wie sie für den Besuch der herkömmlichen Saunakabine gelten, sollten aber auch beim Besuch eines Tepidariums eingehalten werden.

Keramik speichert die Wärme und gibt sie langsam wieder ab

Zur Innenauskleidung von Tepidarien können auch keramische Werkstoffe verwendet werden. Keramik speichert die Wärme besonders lange und gibt sie nur allmählich an die Umgebung ab. Genau dieser angenehme Effekt der Wärmestrahlung ist beabsichtigt. Auch Patienten mit Kreislaufproblemen können diese Saunaform meist unbedenklich nutzen. Dennoch sollte vor dem ersten Besuch der Arzt um Rat gefragt werden.

Insbesondere in der Rekonvaleszenz werden von den Besuchern dieses milden Saunaklimas besonders viele heilkräftige Effekte berichtet. Passionierte Saunagänger suchen das Tepidarium aber auch auf, um sich für den Besuch einer Saunakabine mit wesentlich höherer Temperatur vorzubereiten. Auch diese Art des Herzkreislauftrainings hat sich bei empfindlichen Personen bestens bewährt.

 

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