Wissenswertes

Kann man Saunasteine reinigen?

Saunasteine sorgen dafür, dass es in der Sauna immer schön warm ist. Von Zeit zu Zeit brauchen Saunasteine aber auch ein bisschen Pflege. Was ihr dabei beachten müsst, haben wir hier mal für euch zusammengestellt.

Saunasteine halten keine Ewigkeit
Kann man Saunasteine reinigen

Saunasteine halten keine Ewigkeit

Kann man Saunasteine reinigen? Ihr liebt eure Saunasteine? Richtig so. Sie sorgen schließlich dafür, dass es in der kleinen Hütte stets schön warm ist. Aber so ganz ohne Pflege werden sie nicht lange halten. Sie sind großen Belastungen ausgesetzt. Immerhin liegen sie auf dem heißen Ofen und von Zeit zu Zeit macht ihr sicher einen Aufguss. Damit immer die optimale Wirkung der Aufgussmittel und eine gleichmäßige Verteilung der Wärme garantiert ist, solltet ihr einige Dinge beachten. Und irgendwann müsst ihr auch selbst Hand anlegen, um die Dinger zu reinigen. Aber das ist ganz einfach.

Woran merke ich, dass ich handeln muss?

Deine Olivin Diabas Saunasteine leisten dir sicher immer gute Dienste. Sie verteilen die Wärme im Raum und beim Aufguss sind sie diejenigen, die helfen die Sauna mit Duft zu erfüllen. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem beides nicht mehr so richtig funktioniert. Jetzt kommt ein bisschen Arbeit auf dich zu. Aber keine Panik, mit wenigen Handgriffen ist alles erledigt – und du verlängerst gleichzeitig die Lebensdauer des Ofens.

Regelmäßig umschichten bitte

Der erste und leichteste Schritt ist, die Steine einfach mal umzuschichten. So sorgst du dafür, dass alle gleichmäßig belastet werden. Und du ahnst es, damit verlängerst du auch ihre Lebensdauer. Also packe alle paar Wochen die Steine die unten liegen nach oben und umgekehrt. Wir empfehlen dir dazu eine möglichst lockere Anordnung. Bei der Form kannst du dich in etwa an einer umgedrehten Pyramide orientieren. Also die kleinen nach unten und die großen nach oben. So sorgst du dafür, dass ein Kamineffekt entsteht – und sich die Wärme durch die Luftzirkulation gleichmäßig im Raum verteilt. Hast du das Gefühl, dass das nicht so ist, musst du noch ein bisschen nacharbeiten.

Was tun, wenn es ohne Reinigung nicht mehr geht?

Irgendwann hilft aber auch die ganze Schichterei nichts mehr. Vor allem dann, wenn du regelmäßig Aufgüsse machst. Denn das Mittel hinterlässt immer leichte Rückstände an den oberen Steinen. Und je mehr Rückstände, desto mehr ist die optimale Wirkung vom Aufgussmittels beeinträchtigt. Denn es verbrennt – und wie das riecht, kannst du dir sicher vorstellen.

Also ran an die Bürste und Saunasteine putzen. Vor allem, wenn du Granitsteine besitzt, wirst du gute Erfolge erzielen. Bürste die Rückstände einfach mit ein bisschen Wasser grob weg. Wenn du die Steine zusätzlich noch umschichtest, sollte das genügen. Du wirst sehen: die Aufheizzeit wird verkürzt. Dies kannst du aber nicht ständig wiederholen, nach spätestens 2 Jahren solltest du die Saunasteine wechseln.

Viele Saunafreunde verwenden auch Chemikalien. Davon raten wir euch dringend ab. Das Zeug hinterlässt seinerseits Rückstände auf den Steinen. Und diese können giftig sein. Wenn du die Steine dann wieder in Betrieb nimmst, würden die Gifte im Raum verdampfen. Das wäre richtig ungesund.

Und was, wenn auch das Bürsten nicht mehr hilft?

Aber auch eine regelmäßige Reinigung schenkt den Saunasteinen nicht das ewige Leben. Die Hersteller geben die Nutzung meist mit 2 Jahren an. Das ist nur ein Richtwert. Nach etwa einem Jahr solltet ihr jeden Monat einen kritischen Blick auf die Steine werfen.

Bemerkt ihr Risse und andere Beschädigungen, steht ein Austausch der Steine an. Kaufen könnt ihr sie im Netz und gut sortierten Fachhandel. Sie kosten keine Unsummen. Eurem Ofen zuliebe solltet ihr das Geld wirklich investieren. Denn ihr verlängert die Lebensdauer dieses wichtigen Bauteils enorm – und spart so wiederum Geld.

Wenn es ans Saunasteine wechseln geht, solltest du immer alle Aufgusssteine austauschen. So sorgst du dafür, dass sich die wärme wirklich gleichmäßig im Raum verteilt. Durch neue Steine wird die Aufheizzeit verkürzt. Die alten, die dazwischen liegen, könnten die Luftzirkulation beeinträchtigen.

 

Warum sollte man die Saunasteine regelmäßig wechseln?

Durch einen Wechsel wird die:
  • Aufheizzeit der Sauna enorm verkürzt
  • Die Lebensdauer der Heizspiralen verlängert sich
  • Dadurch wird teure Energie gespart
  • Man erzielt eine optimale Aufgusswirkung

 

In privaten Saunen sollten die Steine, je nach Gebrauch, spätestens aber nach 2 Jahren ausgetauscht werden. Denn die Wärmespeicherung ist bei neuen Steinen wesentlich besser. Dadurch werden die Aufgüsse als deutlich weicher und angenehmer empfunden.

Du siehst also, es sind bloß ein paar Handgriffe – und ihr habt immer eine optimale Wärmeentwicklung. Vor allem verlängert die Pflege das Leben eures Saunaofens. Kleine Mühe – großer Ertrag.

 

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