Wie lange darf man sich in der Sauna aufhalten?

Saunieren hat viele gesundheitliche Vorteile, verursacht aber auch körperliche Stressbelastung. Obwohl es sich im Grunde um einen angenehmen Stress handelt, der nicht mit der Hektik an arbeitsreichen Tagen zu vergleichen ist, sollten beim Saunabesuch einige Regeln beachtet werden.
Wie lange darf man pro Saunagang in der Sauna bleiben?

Wie lange darf man pro Saunagang in der Sauna bleiben?

Auf die Frage, wie lange man in der Sauna bleiben sollte, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Die empfohlene Dauer variiert je nach Saunatyp sowie nach persönlicher Saunaerfahrung, Alter und körperlicher Verfassung. Manche Saunagänger halten es in der Sauna besser und länger aus als andere. Daher müssen Sie selbst entscheiden, was Ihnen wirklich gut tut. Sie sollten es jedoch nicht übertreiben.

Die wichtigste Regel beim Saunabaden

Auch wenn die empfohlene Zeit für einen Saunagang zwischen 8 und 15 Minuten liegt, sollten Sie immer auf Ihr Bauchgefühl hören. In der Regel sind die Sanduhren* in den Kabinen auf diese Zeit eingestellt. Je nachdem, wie Sie sich während des Saunagangs fühlen, kann dieser Wert nach oben oder nach unten variieren. Während der letzten zwei Minuten wird empfohlen, sich aufrecht hinzusetzen, um den Kreislauf zu stabilisieren. Die 20-Minuten-Grenze sollten Sie jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht überschreiten. Sonst besteht unter anderem die Gefahr von Kreislaufproblemen. Vor allem Anfänger sollten es nicht übertreiben, sondern sich schrittweise steigern.

Was sonst noch zu beachten ist

Auch die anschließenden Rituale, wie das Abkühlen und Ausruhen, sollten nicht unberücksichtigt bleiben. Wir empfehlen, dafür 30 Minuten einzuplanen. Insgesamt dauert ein Saunagang also etwa 45 Minuten. Wichtig ist es, vor und nach dem Saunagang ausreichend zu trinken, zum Beispiel Wasser, Tee oder Saftschorle. Auf Alkohol sollte weitestgehend verzichtet werden.

So läuft ein gesamter Saunabesuch ab:

  • Wenn Sie sich umgezogen haben, nehmen Sie eine reinigende Dusche und trocknen sich gründlich ab. Generell gilt: Niemals pitschnass in die Sauna gehen, das behindert das Schwitzen.
  • Wer kalte Füße hat, sollte vor dem ersten Saunagang ein warmes Fußbad nehmen. Eine warme Fußwaschung nach jedem Saunagang mit anschließender Abkühlung ist ebenfalls sinnvoll, denn kalte Füße in der Wärme der Sauna können zu Fehlregulationen führen.
  • Im Saunabereich sitzt man still auf einer der Bänke, ohne viel zu reden. Der Grad der Akklimatisierung beeinflusst auch die Wahl des Sitzplatzes. Saunaneulinge sollten einen Platz weiter unten wählen, wo die Luft kühler ist als auf den höheren Bänken. Theoretisch kann man in der Sauna sitzen oder liegen, ganz wie man möchte.
  • Wenn es um den Abstand zwischen Ihnen und Ihrem Sitznachbarn geht, orientieren Sie sich an Ihrem eigenen Wohlbefinden und halten Sie so viel Abstand zwischen sich und Ihrem Nachbarn, wie Sie es sich auch selbst wünschen.
  • Beim Verlassen der Sauna sollten Sie die Tür so schnell wie möglich öffnen und wieder verschließen, damit möglichst wenig heiße Luft entweichen kann.
  • Vor dem Verlassen der Sauna empfiehlt es sich ein paar Minuten aufrecht hinzusetzten um Kreislaufprobleme zu vermeiden.
  • Abkühlung: Der nachfolgende Kältereiz ist Bestandteil des Wechselreizes in der Sauna. Wer nur die warme Phase nutzt, verpasst sehr viele positive Effekte. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Abkühlung an der frischen Luft, kalte Duschen oder kalte Güsse mit kaltem Leitungswasser. Nach dem Kältereiz sollten Sie sich bei Bedarf mit einem Handtuch abtrocknen, ein warmes Fußbad nehmen und eine kurze Ruhephase einlegen – am besten im Liegen. Die Ruhephase sollte mindestens genauso lang sein wie die Wärmephase.
  • Nach der Ruhephase können Sie einen zweiten und bei Bedarf einen dritten Saunagang mit Abkühlung und Ruhe einlegen. Danach wird eine längere Ruhephase empfohlen, damit sich der Kreislauf und das vegetative Nervensystem auf “Erholung” umschalten können.

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Saunaaufenthalt, Saunabaden, Saunabesuch