Wer regelmäßig in die Sauna geht, kommt leichter durch die kalten Wintertage

Regelmäßige Besuche in der Saunakabine reinigen nicht nur Ihren Körper, sondern stärken auch Ihr Immunsystem, so dass Sie weniger anfällig für Erkältungen sind. Zu den weiteren positiven Effekten gehören: Die Muskeln entspannen sich und der Körper schüttet verstärkt Glückshormone aus.
Wer regelmäßig sauniert, kommt besser durch den Winter

Wer regelmäßig sauniert, kommt besser durch den Winter

Laut Prof. Dr. med. Eberhard Conradi, Vorsitzender des Deutschen Saunabundes, “stabilisiert das Saunabaden die Zellschicht an der Innenwand der Blutgefäße.” Dies hat eine vorbeugende Wirkung gegen Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da regelmäßige Saunabesucher auch von einem abwehrgestärkten Immunsystem profitieren, haben Erkältungen, Halsschmerzen und Schnupfen wenig Chancen sich auszubreiten.

Auch wenn bereits Krankheiten vorliegen

Auch wenn bei Ihnen bereits eine Krankheit diagnostiziert wurde, kann ein Saunabesuch die Heilung unterstützen oder die Symptome lindern. Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte zum Beispiel steigert ein Saunabesuch die Durchblutung der Haut und fördert den Hautstoffwechsel. Die Atmung wird nach der Behandlung von Krankheiten wie chronischer Bronchitis leichter. Saunieren kann die Genesung von verletzten Muskeln und Sehnen unterstützen. Auch Menschen, die unter Bluthochdruck (Stufe 1 und 2) leiden, können von dieser Behandlung profitieren: Durch die Erweiterung der Blutgefäße, die durch die Sauna hervorgerufen wird, wird die Durchblutung verbessert.

Der Winter ist purer Stress für die Haut

Im Winter wird die Haut stark beansprucht. Infolgedessen produziert sie vermehrt Talg. Mit der Zeit sammeln sich Bakterien und Schmutzpartikel an. Die Hitze der Sauna beseitigt diese unerwünschten Partikel zuverlässig. Die innere und porentiefe Reinigung führt zu einer rosigeren, jugendlicheren Haut. Regelmäßige Saunagänge helfen außerdem, den Austrocknungsprozess der Haut zu verzögern. Saunabäder wirken von innen heraus und regulieren den Fettgehalt der Hautoberfläche. Körperlotionen und Öle besitzen diese Eigenschaft nicht. Sie können nicht weit genug in die Haut eindringen, um diese Wirkung zu entfalten.

Salzhaltige Luft und milde Temperaturen in der Salzsauna

Die Kombination aus salzhaltiger Raumluft und moderaten Lufttemperaturen macht die Salzsauna* zur ultimativen Wellness-Innovation für die Haut. Sie können sich gründlich erholen und die salzhaltige Luft in aller Ruhe einatmen. Nicht nur die Haut wird wunderbar geschmeidig, sondern auch die Schleimhäute und die Atemwege profitieren sofort von der therapeutischen Wirkung. Insbesondere für Personen, die unter Atemwegs- oder Hauterkrankungen leiden, ist die Salzsauna eine gute Wahl. Die salzhaltige Luft in der Salzsauna soll vergleichbar sein mit einem Aufenthalt in einer Salzgrotte oder einem Strandurlaub, und sie soll die Nase reinigen und die Haut beruhigen, ähnlich wie bei einem Strandurlaub.

Der Einfluss von Licht auf unser Wohlbefinden

Saunabesuche sind auch gut für die Seele. Viele Menschen werden in der dunklen Jahreszeit depressiv. Der Grund dafür ist der Lichtmangel. So produziert der Körper im Vergleich zum Sommer weniger Glücksbotenstoffe. Licht ist für den Menschen lebensnotwendig und bietet zahlreiche Vorteile. Die Zellen in unserem Körper profitieren davon, und unsere Leistungsfähigkeit steigt dadurch ebenso wie die körpereigene Hormonproduktion erhöht wird. Besonders entscheidend und essentiell für die Bildung von Vitamin D in unserem Körper ist die Einwirkung von Sonnenlicht. Deshalb wird in Saunakabinen zunehmend Licht* eingesetzt, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass Licht eine nachhaltige Wirkung auf unsere Stimmung hat, sei es durch LEDs mit Farbwechselmodus oder durch entspannende Beleuchtung in einem ruhigen Ton.

 

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Weitere interessante Informationen zum Thema Sauna:

  1. Die besten Saunahüte für wenig Geld. Die hitzeempfindlichste Körperregion ist in der Regel der Kopf. Das Tragen eines Saunahutes* hat den Vorteil, dass der Kopf etwas kühler bleibt als der übrige Körper. Auf der anderen Seite sorgt er dafür, dass er in der Abkühlphase an der frischen Luft nicht auskühlt. So schützt man sich das ganze Jahr über vor Erkältungen, nicht nur im Winter.
  2. Wedeltechniken in der Sauna. Haben Sie schon einmal von dem Begriff “Wacheln” gehört? Wir gehen auf die Vorteile des Wedelns ein und erklären, welche Rolle die Physik dabei spielt.
  3. Schneeballaufguss in der Sauna. Eine Besonderheit stellt der Schneeball-Aufguss dar, bei dem Schneebälle auf den Saunaofen gelegt werden. Dies ist ein wesentlich stärkerer Aufguss als ein normaler Aufguss. Für viele Gäste der Schwitzkabine ist der Schneeball-Aufguss im Winter ein unverzichtbarer Bestandteil eines entspannenden Wellness-Erlebnisses.

Eisaufguss-Kugel – Ein Hingucker bei jedem Aufguss

Tags zu diesem Beitrag
Haut, Krankheit, Licht, Salzsauna, Stress, Wintertage