SAUNA KURZ ERKLÄRT

Woher kommt das Wort Sauna?

Die Herkunft des Begriffes Sauna

Die Herkunft des Begriffes Sauna

Der Begriff Sauna hat seinen Ursprung in der finnischen Sprache. Anfangs beschrieb eine Sauna eine Grube im Schnee oder in der Erde. In dieser entfachten die Menschen ein Feuer, um anschließend eine intensive Schwitzkur zu praktizieren. Bereits das germanische Volk wand diese Saunatechnik an. Allerdings kannten ebenso andere Völker die Vorzüge des zeremoniellen sowie reinigenden Schwitzens. Aufzeichnungen zufolge waren desgleichen die Ureinwohner von Amerika mit der Schwitzkultur vertraut. Anfangs versammelten sich diese in Schwitzhöhlen, ehe sie auf Schwitzhütten umstiegen. In Mittelamerika nutzten die Maya sowie die Azteken rituelle Schwitzhäuser.

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Die Geschichte der Sauna

Aufzeichnungen zufolge waren sich somit sämtliche Kulturen darüber im Klaren, welche Wirkungen das Schwitzen im Hinblick auf die Gesundheit erzielt. Auf unterschiedlichen Kontinenten verfolgen die Menschen dasselbe Ziel: Sie wollten sich mithilfe von hohen Temperaturen innerlich und äußerlich reinigen. Erfahrene Saunagänger vertreten die Auffassung, dass ein Saunabesuch nicht nur ihren Körper entgiftet, sondern auch ihre Seele reinigt.

   

Saunakultur der Römer und Griechen

Die Bewohner der europäischen Antike kannten die positiven Wechselwirkungen zwischen einer heißen Luft und einem kalten Wasser. Insbesondere die Römer und die Griechen waren mit den gesundheitlichen Vorzügen bestens vertraut. Die Ersteren vollzogen eine Weiterentwicklung der Saunakultur. Umkleideräume und Kaltwasserbecken belegen diesen Sachverhalt. Während die Römer in ihren modernen Bädern badeten und schwitzten, genossen die Germanen in überdachten Erdgruben hohe Hitzetemperaturen.

Wellness-Einrichtungen

In Europa gab es während des Mittelalters Badehäuser. Diese dienten nicht nur als Einrichtungen für die Körperhygiene, sondern auch als Schwitzhäuser. Im Nordrussland erfreuten sich Schwitzhäuser namens Banja einer großen Beliebtheit. In Finnland hingegen trugen die Schwitzkabinen den Namen Sauna. Dort bauten Saunafans die Schwitzkabinen in der Nähe eines Sees. Dieser fungiert als natürliches Abkühlbecken. Nach wie vor zeichnet sich Finnland durch die höchste Saunadichte aus. Zahlreiche Wohnungseigentümer lassen sogar in ihren vier Wänden eine Sauna einbauen. In Deutschland hingegen wächst die Anzahl der Outdoor-Saunas stetig weiter.

   

 

   
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  • 292 Seiten - 11.05.2011 (Veröffentlichungsdatum) - Wieser Verlag (Herausgeber)

 

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