Tipps für ein optimales Saunieren

Das Schwitzen in der Sauna wird seit Jahrzehnten von vielen als wohltuend angesehen. Während des Saunierens hat man die Möglichkeit seinen Geist auszuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Dabei helfen regelmäßige Saunagänge nicht nur den Alltagsstress zu bewältigen, sondern bieten auch Schutz vor Erkältungen und Infektionen. In den folgenden Beitrag erfahren Sie, worauf Sie bei einem Saunagang achten sollten.
Nützliche Tipps für den Saunabesuch

Nützliche Tipps für den Saunabesuch

Die gesundheitsfördernden Effekte von Saunagänge sind inzwischen weithin bekannt. Zahlreiche Studien belegen, dass das Schwitzen sowohl für die Haut als auch für das Immunsystem von Vorteil ist. Jüngsten finnischen Forschungsergebnissen zufolge können die Vorteile des Saunierens über die reine Entspannung hinausgehen. Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich durch eine gesunde Lebensweise, wie ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung und regelmäßige Saunagänge vermeiden. Der Aufenthalt in der Sauna kann sich auch positiv auf die Gesundheit der Lunge auswirken. Der Ablauf eines Wärmebades ist denkbar einfach. Es ist jedoch wichtig, die grundlegenden Verhaltensregeln zu kennen, damit der Saunabesuch zu einem erholsamen und angenehmen Erlebnis für Körper und Geist wird.

Vorbereitung auf einen optimalen Saunagang

Vor dem Betreten der Sauna gibt es einige Dinge zu beachten. Zu Beginn sollten Sie nie mit leerem oder vollem Magen in die Sauna gehen. Etwa zwei Stunden vor dem Saunagang ist leichtes Essen in Form von Müsli, Joghurt oder Obst zu empfehlen. Das Trinken von kohlensäurefreien, ungesüßten und vor allem alkoholfreien Getränken ist ebenso wichtig für eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit. Außerdem sollten Sie Ihren Körper vor dem Betreten der Sauna mit Seife und warmem Wasser gründlich reinigen und anschließend gut abtrocknen. Im Anschluss daran können Sie die Sauna nackt betreten, um die Schwitzfähigkeit Ihres Körpers nicht zu beeinträchtigen.

Entspannung pur in der Sauna

Da ein Saunabesuch immer der Erholung und Entspannung dient, ist es wichtig, dass in der Saunakabine stets Ruhe herrscht. In vielen Saunakabinen hängt ein Schild mit der Aufschrift „Kein Schweiß auf dem Holz“. Deshalb ist es wichtig, ein möglichst großes Badetuch auf die Sitz- oder Liegefläche zu legen, damit kein Körperteil das Holz berührt. Hinweis: Textilfreie Saunen dürfen weder mit Badeschlappen*, noch mit Badebekleidung* betreten werden.

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Verlassen Sie die Sauna, wenn Sie sich unwohl fühlen

Da die Saunen über verschiedene Wärmezonen verfügen, sind die oberen Saunabänke deutlich heißer. Für Anfänger empfiehlt es sich daher, auf den Bänken in den mittleren oder sogar unteren Sitzreihen Platz zu nehmen. Wer sich hinlegt, sollte nicht sofort aufstehen und die Saunakammer verlassen, sondern zunächst in eine sitzende Position wechseln und diese bis zu fünf Minuten beibehalten. Dies ist die wirksamste Methode, um Ohnmachtsanfälle oder Schwindelgefühle zu vermeiden. Nicht nur für Neulinge, sondern für alle gilt die umsichtige Empfehlung, den eigenen Körpererfahrungen zu vertrauen. Wenn Sie sich also aus irgendeinem Grund unwohl fühlen, sollten Sie die Saunakabine unverzüglich verlassen.

Nach dem Schwitzen ausgiebig abkühlen

Ein Saunabad sollte in der Regel zwischen 8 und 12 Minuten andauern; erfahrungsgemäß sollte es jedoch nicht länger als 15 Minuten durchgeführt werden. Aufguss-Saunen beginnen mit einer zehnminütigen Vorschwitzphase, gefolgt von einer achtminütigen Aufgussphase. Anschließend ist eine zweiminütige Nachschwitzphase zu beachten. Während des Aufgusses sollte die Sauna nicht betreten oder verlassen werden. Nach Verlassen der Saunakabine sollten Sie Ihren Atemwegen mindestens zwei Minuten Zeit geben, um sich an der frischen Luft zu regenerieren. Danach können Sie sich mit einem Kneippschlauch abkühlen oder mit einer Schwalldusche abschrecken. Wenn Sie das Tauchbecken benutzen wollen, denken Sie daran, sich vorher den Schweiß abzuspülen.

Zum krönenden Abschluss ein handwarmes Fußbad

Ein lauwarmes Fußbad ist besonders am Ende eines Saunagangs von Vorteil. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie übermäßig nachschwitzen und sich eine Erkältung zuziehen. Das lauwarme Fußbad hilft dem Körper, die normale Körpertemperatur wiederherzustellen. Nutzen Sie die Zeit während des Fußbades um Ihren Flüssigkeitsbedarf wieder aufzufüllen. Das Getränk sollte bei Zimmertemperatur eingenommen werden, um das Kreislaufsystem nicht zu belasten.

Erholung nach dem Saunagang

Nach dem Saunagang haben Sie sich eine Erholungspause verdient. Schnappen Sie sich ein gutes Buch oder lassen Sie sich von beruhigender Musik verzaubern. Wenn Sie die oben genannten Tipps befolgen, steht einem entspannenden und regenerierenden Aufenthalt in der Sauna nichts mehr im Wege.

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