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Saunakultur in Japan

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Saunieren in Japan – was ein Ausländer bei einem Besuch wissen muss!

Andere Länder, andere Saunakulturen. Grundsätzlich empfiehlt es sich beim Saunieren im Ausland mit dem Strom zu schwimmen und sich den Sitten und Gebräuchen anzupassen. Wir erklären dir, wie du in Japan eine Furo oder eine Onsen besuchst.

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Saunakultur in Japan. Jede Nation weist ihre landestypischen Saunasitten auf. Die japanische Sauna nennt sich Furo und stellt eigentlich keine direkte Sauna im herkömmlichen Sinn dar, sondern eher ein heißes Bad. Für dieses Bad werden spezielle Holzbottiche genutzt, welche schließlich mit heißem Wasser gefüllt werden. Japanische Saunafreunde lieben es, in einem heißen Bad zu schwitzen. Der Effekt der Entschlackung und Entgiftung findet dabei ebenso statt wie bei einer herkömmlichen Sauna. Zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt. Die speziellen Badewannen aus Holz bieten dabei einen charmant-exotischen Anblick und je nach Bad und Geschmack können dem heißen Wasser verschiedene Zusätze beigefügt werden.

   

Saunaritual in Japan

Typisch für die japanische Saunakultur ist zudem, dass die Saunafreunde sich den Körper mit grobkörnigem Salz einreiben. Dies hat einen intensiven Reinigungseffekt zur Folge und eine gesteigerte Durchblutung. Die Japaner pflegen ihre Saunakultur regelmäßig und mit Leidenschaft, sodass sie für viele japanische Saunafans ein wahres Ritual darstellt. Die japanischen Saunasitten ähneln dabei in gewisser Hinsicht den deutschen Saunasitten, vor allem was die Form der Außensauna betrifft.

Bauweise der japanischen Sauna

Die klassische japanische Sauna zeichnet sich durch eine spezielle Bauweise aus. Diese Bauweise orientiert sich dabei an der traditionellen japanischen Bauweise. Die geschwungenen Giebeldächer gelten dabei als wahre Augenweide. Oft werden zudem auch Fertigbausätze genutzt, welche relativ zügig montiert werden können. Die Außenwände sind extrem dick und bestehen aus natürlichen Baumstämmen, so bleibt die Hitze im Innenraum sehr gut erhalten. Japanische Saunafreunde nutzen aber auch gerne heiße Quellen, welche überall im Land zu finden sind. Bereits im Altertum badeten japanische Männer und Frauen in diesen Naturquellen und pflegten somit bereits eine gewisse Saunakultur.

   

Badehäuser in japanischen Tempeln

Wer ein japanisches Badehaus in einem Tempel oder Kloster besucht, wird die Statue Baddabara Bosatsu entdecken. Die Mönche knien sich zunächst auf den Boden und betreten dann erst das Bad. Dabei rezitieren sie, dass sie das Bad zum Wohl aller Wesen einnehmen. Für die Japaner steht dabei nicht nur die körperliche Reinigung im Fokus, sondern auch die geistige und spirituelle Reinigung.

   

Furo – Die Badewanne der Japaner

Während das Furo quasi die private Badewanne der japanischen Saunagänger darstellt, nutzen manche Saunagänger weiterhin Sento, das öffentliche Bad oder einen Onsen, eine natürliche heiße Quelle. Egal ob öffentliche oder private Bäder genutzt werden, die Familienmitglieder teilen sich alle das gleiche Wasser. Welche Zusätze dem Wasser zugefügt werden, richtet sich meist nach der aktuellen Jahreszeit. Zur Verfügung stehen zum Beispiel Kirsche, Pflaume oder Grüntee.

Japaner saunieren getrennt

In der heutigen Zeit wird das private Furo öfter genutzt als das öffentliche Sento. Gerade an kalten Winterabenden nutzen die Japaner das gemeinsame heiße Saunabad, um soziale Kontakte zu pflegen und sich nebenbei aufzuwärmen. Das Furo, die private Sauna, steht dabei in unterschiedlichen Designs zur Verfügung, mit einem oder mehreren Becken, mit verschiedenen Wassertemperaturen und unterschiedlichen Sitz- oder Liegemöglichkeiten. Das japanische Badehandtuch fungiert erst als Waschlappen und anschließend als Handtuch. In der Regel saunieren japanische Frauen und Männer getrennt.

   

 

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