Feigwarzen in der Sauna

Feigwarzen und Sauna, schließt sich das nicht aus? Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Wir klären euch auf - und geben euch ein paar Tipps mit auf den Weg.
Vorsicht vor Feigwarzen in der Sauna

Vorsicht vor Feigwarzen in der Sauna

Feigwarzen in der Sauna. Feigwarzen sind an sich keine schlimme Sache. Sie lassen sich meist recht gut mit speziellen Cremes behandeln. Anders wird das, wenn sich Genitale Feigwarzen bilden. Die Behandlung kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Aber kann man mit dieser Hautkrankheit in die Sauna gehen? Eines vorweg, eine klare, einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Wir haben für euch die wichtigsten Fakten herausgesucht – und geben euch einige Tipps mit auf den Weg.

Was sind Feigwarzen eigentlich?

Feigwarzen sind nichts anderes als ganz normale Warzen. Sie können an allen möglichen Körperstellen auftreten, auch an Schleimhäuten. Auslöser der Hauptkrankheit sind die sogenannten Papillomviren. Sie werden via Körperkontakt oder Schmierinfektion übertragen. Die Behandlung ist meist recht simpel: Die betroffenen Stellen werden mit einer Creme eingerieben – und nach einer Weile verschwinden die lästigen Warzen. Besonders heikel wird es im Genitalbereich. Hier ist die Behandlung wegen des feucht-warmen Klimas besonders schwierig.

Hygiene ist das A und O

Wer unter diesen Warzen leidet, sollte ganz besonders auf die Hygiene achten. Da geht es zum einen darum, die Ansteckung anderer zu verhindern. Zum anderen geht es aber auch darum, weitere Infektionen zu verhindern. Die Viren können nämlich auch auf andere Bereiche des Körpers übergreifen.

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Was muss ich beim Saunabesuch beachten?

Ein Saunabesuch mit Feigwarzen ist nicht optimal, aber möglich. Denn die Papillomviren mögen es warm und feucht. Wer trotzdem nicht auf den Gang in die Sauna verzichten möchte, sollte eine ganze Batterie an Handtüchern einpacken.

Ansteckende Feigwarzen im Genitalbereich

Vor allem dann, wenn du unter Warzen im Genitalbereich leidest, solltest du stets ein Handtuch unterlegen, wenn du dich auf die Saunabänke setzt. Das ist vor allem wichtig, um andere Badegäste nicht anzustecken. Aber auch du könntest schwere Infektionen davontragen. Denn die Genitalwarzen sind ein ideales Einfallstor für Viren und Keime aller Art. Nutze für jeden Saunagang ein frisches Handtuch. Nur so kannst du sicher sein, dass sich der Virus nicht in der Anlage ausbreitet.

Optimale Bedingungen für Genitalwarzen

Das Dampfbad ist für dich in diesem Fall vollkommen Tabu. Anders als in der Sauna kannst du hier nämlich kein Handtuch mitnehmen. Leidest du unter Genitalwarzen, würdest du das Virus auf den Sitzgelegenheiten verteilen. In dem feucht-warmen Klima hätten die Viren optimale Bedingungen, um sich auszubreiten. Sie könnten auch nicht ohne Weiteres mit Wasser weggespült werden.

Mit Warzen in den Whirlpool?

Das Gleiche gilt auch für den Besuch im Whirlpool. Denn die Viren können sich auch im Wasser verbreiten, vor allem weil in den Thermen meist kein Chlor zugesetzt ist. Die Sole ist nicht in jedem Fall in der Lage, die Erreger schnell genug abzutöten.

Behandlung von Feigwarzen

Die Therapie von Feigwarzen richtet sich nach der Lokalisation der Warzen und dem Ausmaß des Befalls. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, um die unerwünschten Begleiter zu bekämpfen, darunter eine verschreibungspflichtige Salbe aus Grünteeblattextrakt, die sanft und direkt gegen Feigwarzen vorgeht. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge hat die Creme eine Heilungsrate von über 60 % und eine Rückfallquote von nur 6,5 Prozent, was für eine solche Creme¹ hervorragende Ergebnisse sind.

Fazit

Alles in allem solltest du also lieber warten, bis die Warzen verschwunden sind. Ein Besuch in der Sauna ist aber durchaus möglich. Solange du dich an ein paar Regeln hältst.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen in keiner Weise eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von Saunazeit können und dürfen nicht dazu verwendet werden, eigenständige Diagnosen zu stellen oder Behandlungen einzuleiten.

Quelle¹  Topical Polyphenon E in the treatment of external genital and perianal warts (Stockfleth et al Br J Dermatol 2008 158: 1329-1338; Tatti S et al Br J Dermatol 2010 162(1): 176-184) PMID: 18363746

 

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