Übelkeit statt Wellness: Diese 5 Lebensmittel sind vor der Sauna absolut tabu!

Wenn du an deinen nächsten Saunabesuch denkst, hast du wahrscheinlich den Duft von hochwertigen ätherischen Ölen in der Nase und spürst schon das weiche Saunatuch auf der Haut. Aber denkst du auch an deinen Magen? Wahrscheinlich nicht. Dabei wird genau dort entschieden, ob dein Wellnesstag himmlisch, entspannend oder ein kreislauftechnisches Desaster wird.
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Warum dein Magen in der Sauna mitentscheidet

Saunieren ist für deinen Körper weit mehr als nur rumsitzen und schwitzen. Es ist ein thermisches Training für deine Gefäße und dein Herz. Dein Körper leistet Schwerstarbeit, um die Temperatur von ca. 37 Grad zu halten, während draußen 90 Grad herrschen. Wenn du ihm jetzt noch die falschen “Brennstoffe” lieferst, legst du das System lahm.

Hier sind die 5 Lebensmittel, die du vor dem Saunagang von deinem Speiseplan streichen solltest – und warum dein Körper es dir danken wird.

1. Alkohol: Der Wellness-Killer Nr. 1

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Vielleicht denkst du an ein Sektchen zur Einstimmung oder ein Bier vor dem ersten Gang. Tu es nicht. Alkohol ist vor und nach der Sauna gefährlich. Der physiologische Grund: Alkohol weitet die Blutgefäße und senkt den Blutdruck – genau das macht die Hitze der Sauna auch. Dieser doppelte Effekt kann dazu führen, dass dein Kreislauf in den Keller rauscht (Kollapsgefahr!). Zudem entzieht Alkohol dem Körper Wasser, das du zum Schwitzen dringend brauchst.

  • Pro-Tipp: Auch direkt nach der Sauna ist Alkohol keine gute Idee, da er die wichtige Rehydrierung blockiert. Greif lieber erst zu einer isotonischen Saftschorle oder einem Wasser mit frischer Zitrone und Minze. Das füllt die leeren Speicher wieder auf, schmeckt nach dem Schwitzen herrlich erfrischend und sorgt dafür, dass du dich morgen nicht wie gerädert fühlst.

2. Schnitzel, Burger & Fettiges: Der “Blut-Raub”

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Ein schweres, fettiges Essen benötigt viel Energie zur Verdauung. Das bedeutet: Dein Körper konzentriert sehr viel Blut im Magen-Darm-Trakt. In der Sauna wird dieses Blut aber dringend in der Haut benötigt, um durch Schwitzen zu kühlen. Die Folge ist ein interner Konflikt: Dem Kopf fehlt Blut (Schwindel), dem Magen fehlt Blut (Übelkeit). Statt tiefer Entspannung kämpfst du gegen das “Fresskoma”.

3. Scharfe Speisen: Doppeltes Feuer

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Chili und scharfe Currys enthalten Capsaicin, das dem Körper Hitze signalisiert und die Schweißproduktion anregt. Kombinierst du dieses “innere Feuer” mit der extremen Außenhitze einer finnischen Sauna, bringst du deinen Körper ans Limit. Dein Herz muss unnötig schnell schlagen, um die Wärme loszuwerden. Das Ergebnis ist Stress statt Erholung.

4. Knoblauch & Zwiebeln: Ein olfaktorisches No-Go

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Hier geht es weniger um medizinische Risiken, sondern um die Sauna-Etikette. Durch die Hitze läuft dein Stoffwechsel auf Hochtouren und die Haut wird stärker durchblutet. Dabei werden intensive Aromastoffe aus dem Essen (wie das Allicin im Knoblauch) verstärkt über die Hautporen und den Atem an die Umgebung abgegeben. Ganz ehrlich: In der engen Kabine möchtest du, dass es nach Zirbe, Eukalyptus oder Orange duftet – und nicht nach der Dönerbude von gestern Abend. Tu deinen Mit-Saunierern (und deinem Ruf als angenehmer Sitznachbar) den Gefallen und verzichte an Saunatagen darauf.

5. Zuckerbomben & Süßigkeiten

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Ein Stück Torte vor der Wellness-Oase? Keine gute Idee. Zucker lässt deinen Insulinspiegel Achterbahn fahren. Nach dem schnellen Hoch folgt der rasante Abfall des Blutzuckerspiegels. In Kombination mit der Hitze führt das oft zu plötzlicher Schwäche, Zittern oder Kopfschmerzen. Echte Wellness braucht einen stabilen Kreislauf.

Der ideale “Pre-Sauna-Snack”

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Heißt das, du sollst hungrig in die Sauna gehen? Auf keinen Fall! Ein leerer Magen ist genauso riskant, da du unterzuckern kannst.

So machst du es richtig:

  • Timing: Die letzte große Mahlzeit sollte 2 bis 3 Stunden zurückliegen.
  • Der Snack: Etwas Leichtes, ca. 30–60 Minuten vorher. Ein Apfel, eine Banane, ein Joghurt oder eine Scheibe Vollkornbrot.
  • Hydration: Trinke vor dem ersten Gang mindestens ein großes Glas Wasser.
  • Experten-Tipp: Greif am besten zu Mineralwasser oder einer Saftschorle (Mischverhältnis 3:1). Warum? Beim Schwitzen verlierst du nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Salze (Elektrolyte). Leitungswasser allein füllt diese Speicher nicht optimal auf, mineralreiches Wasser schon.

Wenn du diese Regeln beachtest, hat dein Körper ausreichend Ressourcen, um die Hitze positiv zu nutzen. Du wirst merken: Dein Kreislauf bleibt stabil, das Schwitzen fühlt sich reinigend an, und du hast nach der Sauna noch reichlich Energie, dich in deinen Bademantel zu kuscheln.

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FAQ: Essen & Trinken vor der Sauna


🍺 Darf ich vor der Sauna Alkohol trinken?

Nein, Alkohol ist vor der Sauna ein absoluter „Wellness-Killer“. Er weitet die Blutgefäße und senkt den Blutdruck – genau wie die Saunahitze. Dieser doppelte Effekt kann zum Kreislaufkollaps führen. Zudem entzieht Alkohol dem Körper Wasser, das du zum Schwitzen brauchst.

Tipp: Auch direkt danach blockiert Alkohol die Rehydrierung. Greif lieber zu einer isotonischen Saftschorle oder einem alkoholfreien Weizen.


🍔 Welche Lebensmittel sollte ich vermeiden?

Diese drei Gruppen sind tabu:

  • Fettiges (Schnitzel, Burger): Bindet das Blut im Magen zur Verdauung. Das Blut fehlt dann in der Haut zur Kühlung (Gefahr von Übelkeit).
  • Scharfe Speisen (Chili): Capsaicin signalisiert Hitze. In Kombination mit der Sauna ist das purer Stress für das Herz.
  • Zuckerbomben: Verursachen eine Insulin-Achterbahn, die in der Hitze schnell zu Zittern und Schwäche führen kann.

🧄 Warum kein Knoblauch vor der Sauna?

Hier geht es um die Sauna-Etikette. Durch den hochgefahrenen Stoffwechsel und die starke Durchblutung werden Aromastoffe (wie Allicin) extrem verstärkt über die Hautporen ausgedünstet. Um deine Mit-Saunierer nicht zu belästigen, solltest du an Saunatagen auf Knoblauch und Zwiebeln verzichten.

🍌 Was ist der perfekte „Pre-Sauna-Snack“?

Hungrig in die Sauna zu gehen ist genauso riskant wie zu voll (Unterzuckerung).

Die Faustregel: Die letzte große Mahlzeit sollte 2–3 Stunden zurückliegen. Iss ca. 30–60 Minuten vorher einen leichten Snack wie eine Banane, Joghurt oder ein Stück Vollkornbrot. Wichtig: Trinke vorher ein großes Glas Mineralwasser oder Saftschorle (Verhältnis 3:1), um die Elektrolytspeicher zu füllen.

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