Mit allen Wassern gewaschen: Die Kneipp-Therapie

Viele Anwendungen lassen sich auch zuhause durchführen.
Sebastian Kneipp - Urvater der deutschen Kuren
© okskukuruza / 123rf.com

Sebastian Kneipp – Urvater der deutschen Kuren

(lifePR) Hamburg. Nachdem er sein eigenes Lungenleiden mit Bädern in der eiskalten Donau geheilt hatte, machte er die “Wasserkur” in der ganzen Welt bekannt: Sebastian Kneipp gilt heute als der Urvater der deutschen Kuren. Seine mehr als hundert Bäder, Waschungen und Güsse mit kaltem und warmem Wasser regen Herz und Kreislauf an, fördern die Durchblutung, stärken das Immunsystem und entspannen, erklärt die DAK. Stressgeplagte können über verschiedene Behandlungen zu mehr Gelassenheit finden, Frauen in den Wechseljahren Hitzewallungen durch Temperaturreize vermindern und Migränepatienten ihre Schmerzen mit Nackengüssen lindern.

Grundlage für Wohlbefinden und Gesundheit

Wasseranwendungen sind jedoch nur ein Teil der ganzheitlichen Kneipp-Therapie, die Körper, Geist und Seele harmonisiert: Eine abwechslungsreiche und genussvolle Ernährung und eine ausgewogene Lebensweise waren für Kneipp die Grundlage für Wohlbefinden und Gesundheit. Kneipp sah in regelmäßiger, sanfter Bewegung eine Möglichkeit, den gesamten Körper zu stärken, lange bevor der Begriff “Ausgleichssport” geprägt wurde. Tees und Säfte, Salben und Tinkturen aus Heilpflanzen und Kräutern helfen bei Alltagsbeschwerden und kleineren Leiden.

Abhärtung durch regelmäßiges Wassertreten

Kneipp-Anwendungen sind für jeden gesunden Menschen geeignet und können – nach Rücksprache mit dem Arzt – leicht zu Hause ausprobiert werden. Auch die eigene Badewanne oder eine größere Wanne bieten genügend Platz zum Wassertreten. Dieser Klassiker beruhigt am Abend und erfrischt am Tag. Er hilft bei Einschlafschwierigkeiten und sorgt für einen klaren Kopf bei Wetterfühligkeit oder Schläfrigkeit. Wer regelmäßig “Wassertreten” betreibt, härtet seinen Körper ab und verringert so seine Anfälligkeit für Erkältungen.

Kneipp-Anwendung

Und so geht’s: Lassen Sie wadenhoch 8 bis 18 Grad kaltes Wasser in die Wanne laufen und gehen Sie darin eine halbe bis eine Minute lang auf und ab, wobei Sie abwechselnd die Füße aus dem Wasser heben. Eine Gummimatte verhindert das Ausrutschen. Es ist wichtig, dass Sie nur mit warmen Füßen ins Wasser gehen. Sobald sie abgekühlt sind, sollte man die Behandlung beenden, das Wasser abwischen und warme Socken anziehen. Dann heißt es: Aufstehen – oder ab ins Bett!

DAK Deutsche Angestellten-Krankenkasse
Nagelsweg 27-31
20097 Hamburg, Deutschland
+49 40 23960
presse@dak.de
https://www.dak.de

Eine Pressemitteilung von DAK Deutsche Angestellten-Krankenkasse – Quelle: (lifePR)

 

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