Home Spa – Urlaub in den eigenen vier Wänden

Um wirklich zu entspannen, muss es nicht immer ein Tag in einer teuren Wellness-Anlage sein. Sie können auch in Ihren eigenen vier Wänden Wellness betreiben. Und so geht es!
So schaffen Sie sich eine Wohlfühlatmosphäre im eigenen Zuhause
© aleksandrgudenko/123rf.com

So schaffen Sie sich eine Wohlfühlatmosphäre im eigenen Zuhause

(Lp).  Home Spa – Urlaub in den eigenen vier Wänden. Nur ein paar Stufen führen hinunter in das angenehm beleuchtete Untergeschoss. Auf der linken Seite befindet sich die massive Holzsauna, deren Aufguss einen leichten Eukalyptusduft (bei Amazon) in den Raum versprüht. Auf der rechten Seite lädt die bequeme Sitzgruppe der Dampfdusche ein, die mit ihrem Farbenspiel und entspannenden Klängen für optimale Entspannung sorgt.

Ein paar Schritte weiter durch den Raum und Sie erreichen den Außenbereich. Inmitten des lebendigen Grüns des Gartens befindet sich ein ovales Schwimmbecken, in das die optisch ansprechende Schwalldusche aus Edelstahl hineinragt. Ihr wasserfallartiges Plätschern erzeugt zusammen mit dem Soundsystem des Whirlpools ein aufregendes Dschungel-Feeling….

Was hier wie die Beschreibung des Wellnessbereichs eines Luxushotels klingt, gehört für so manchen Hausbesitzer zu den „Extras“, die man sich gerne leistet. Auch wer kein Millionär ist oder nicht viel Platz hat, kann sich problemlos ein Home-Spa im Keller einrichten oder im eigenen Garten ein ganzjähriges Urlaubsgefühl schaffen.

Swimmingpool

Ein eigenes Schwimmbad (bei Amazon) im heimischen Garten – davon träumt nicht nur jedes Kind, auch für Eltern bedeutet ein privater Pool mehr Aktivität und Entspannung. Spätestens wenn die Temperaturen ins Unerträgliche steigen und in öffentlichen Bädern kein Platz mehr ist, möchte man den Badespaß zu Hause nicht mehr missen.

Diesen Luxus gibt es heute schon bei einigen Anbietern zu einem erschwinglichen Preis von etwa 1300 Euro. Der Aufwand pro Badesaison kann dabei auf 400 bis 500 Euro begrenzt werden. Damit sind die Kosten für das tägliche Badevergnügen durchaus überschaubar geworden.

Die Vielfalt an Formen und Zusatzausstattungen eines Schwimmbades kann einen dagegen schnell überfordern: Man muss sich zwischen einem Innen- und Außenbecken, einer runden, ovalen, rechteckigen oder freien Form und verschiedenen Materialien entscheiden. Nach diesen Überlegungen folgt dann die Auswahl des „Zubehörs“ wie Beleuchtung, Massageplatz, Gegenstromanlage oder gar ein Wasserfall.

Bei der Planung sollte man sich vor allem Gedanken über den genauen Standort des Pools machen: Wo finde ich genügend Platz im Garten? Wo muss ich bauen, um den Pool vor Verunreinigungen durch Bäume zu schützen? Wo bekomme ich die meiste Sonneneinstrahlung bei wenig Wind? Schließlich ist auch die Wahl einer Poolabdeckung ratsam. Diese schützt zum einen vor Verunreinigungen und wirkt sich zum anderen positiv auf die Energiebilanz des Pools aus, da sie die Heizkosten senkt. Spezielle, erhöhte Abdeckungen ermöglichen zudem auch bei Regen genügend Badespaß.

Whirlpool

Ein Whirlpool, auch Jacuzzi genannt, sorgt für noch mehr Wellness und Wohlbefinden. Hier können Sie zwischen drei verschiedenen Arten von Whirlpools wählen:

Wer einfach nur entspannen oder ab und zu ein wenig Spaß haben möchte, dem reicht ein klassischer Hottub mit einfachen Massagedüsen.

Die meistverkauften Whirlpools (bei Amazon) sind jedoch jene, die über ein ausgeklügeltes Massagedüsen-System verfügen. Schließlich gibt es Massagespezialisten, die sich besonders für Kunden mit körperlichen Beschwerden eignen. Diese können durch die angenehmen Jacuzzi-Massagen gelindert werden.

Den klassischen Hottub (bei Amazon) gibt es ab etwa 5000 Euro. Wenn Sie mehr Wert auf Massagen legen, sollten Sie allerdings das Doppelte einplanen. Extravagante Details wie Soundsysteme, Lichtshows und spezielle Verkleidungen verursachen natürlich auch zusätzliche Kosten.

Für die Wahl des Standorts gelten die gleichen Regeln wie für das Schwimmbad. Da bei Whirlpools die Wärmedämmung eine noch größere Rolle spielt, bieten die meisten Hersteller bereits eine optimale Isolierung an, dennoch ist ein windgeschützter Standort für den Außenbereich von Vorteil. Auch die Nähe zu Bäumen sollte vermieden werden, während die Nähe zu einem warmen Haus vor allem für die Nutzung in der kalten Jahreszeit zu empfehlen ist.

Für den Innenbereich gibt es etwas kleinere Whirlpools (bei Amazon). Einige Modelle werden aus Einzelteilen zusammengebaut, während andere mit einer maximalen Höhe von 80 Zentimetern durch eine auf den Kopf gestellte Tür passen. Ein Whirlpool kann also fast überall im Haus aufgestellt werden. Der gewählte Aufstellraum sollte jedoch über ein Fenster zur Belüftung verfügen, um die durch die Wasserverdunstung entstehende Feuchtigkeit regulieren zu können.

Sauna

Eine weitere Möglichkeit, sich eine Auszeit vom Alltagsstress zu nehmen und gleichzeitig etwas Gutes für den Körper zu tun, ist der Gang in die Sauna. Durch Saunieren werden die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt und damit Erkältungsinfektionen reduziert.

Es gibt viele verschiedene Arten und Varianten von Saunen. Meistens versteht man unter diesem Begriff die klassische Holzsauna oder die finnische Sauna (bei Amazon). In jedem Fall ist aber eine Grundfläche von 2 x 2 Metern für eine Sauna bereits ausreichend. Oft werden kleine Saunen in Kellerräumen installiert. Eine solche Kompaktsauna ist bereits ab etwa 2000 Euro inklusive Montage erhältlich.

Sowohl für das Äußere der Sauna als auch für die Innengestaltung sind die verwendeten Holzarten ein entscheidendes Kriterium: Eine Elementsauna besteht aus Holzwänden mit innenliegender Dämmung. Lediglich die Rahmenkonstruktion ist aus Massivholz gefertigt. Eine Massivholzsauna hingegen wird komplett aus massiven Holzstämmen gefertigt, wofür sich das Holz der kanadischen Hemlocktanne am besten eignet. Dieses hochwertige, aber leider auch sehr teure Holz verlängert die Lebensdauer der Massivholzsauna enorm.

Darüber hinaus ist auch die Wahl des Saunaofens wichtig – denn er ist es, der die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Sauna reguliert. Daher ist es egal, ob Sie sich für einen traditionellen Holzofen oder einen modernen Elektroofen entscheiden, die Qualität ist hier entscheidend.

Auf dem Saunamarkt sind derzeit verschiedene Trends zu beobachten: Glas und Design lösen zunehmend die Holzoptik ab, und auch farbige Lichteffekte und Soundsysteme in der Heimsauna werden immer beliebter.

Dampfdusche

Bei einer Dampfdusche – der Begriff Dampfbad kann auch synonym verwendet werden – geht es im Gegensatz zur Sauna nicht in erster Linie ums Schwitzen. Vielmehr werden durch das Einhüllen des Körpers in Dampfwolken die Atemwege befeuchtet und Muskelverspannungen gelöst, was gleichzeitig Stress abbaut. Außerdem wird die Durchblutung der Haut angeregt, wodurch sie weich und geschmeidig wird. Darüber hinaus enthält eine Dampfdusche auch Dusch- und Whirlpool-Elemente: Die integrierten Brausen ermöglichen das Duschen, und Düsen in der Wand bewirken eine Massagefunktion für bestimmte Körperpartien.

Eine Dampfdusche (bei Amazon) kann in das Badezimmer integriert oder in einem Kellerraum aufgestellt werden. Für die perfekte Entspannung in der eigenen Dampfdusche haben die Hersteller inzwischen allerlei Innovationen entwickelt. Viele sind bereits so konzipiert, dass sogar zwei Personen darin Platz finden, die sich dann in einer bequemen Sitzecke entspannen können. Mit einem eingebauten Radio oder individuellen Beleuchtungssystemen fällt es noch leichter, dem Alltag zu entfliehen. Wer möchte, kann den Dampf auch mit verschiedenen Düften anreichern.

Die Preisklassen der Dampfduschen unterscheiden sich enorm. Je nachdem, welche der oben genannten Sonderfunktionen, welches Design und welches Material gewählt werden, reicht die Preisspanne von 700 bis 7000 Euro.

Eine Pressemitteilung von Livingpress – Quelle: (Lp)

Quellen:
www.bauen.com
www.bau-welt.de
www.dampfdusche.de
www.duw-pool.de
www.sauna-zu-hause.de
www.topwellness.ch
www.wohnen.de

 

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